DER JOB
Stummfilm, 1986/87, DDR, Super8 auf DVD, 30 min
Freitag, 24.8. 2012 um 20.00 Uhr
Der Film wurde von jungen Leuten, die allesamt, bis auf eine Ausnahme, nicht beim offiziellen DDR-Film oder -Fernsehen beschäftigt waren, in Berlin-Lichtenberg und im Prenzlauer Berg gedreht.
Thema des originellen Films, der ganz ohne Ton auskommt, ist die Arbeit.
Beleuchtet werden die Frage nach zerstörerischen Formen von Arbeit, und die Frage, welche Rollen Stars und Außenseiter, beide gleichermaßen außerhalb der Gesellschaft, im Prozess der Entfremdung spielen.
Im Untertitel für die Aufführung beim Kunstdienst der Evangelischen Kirche, Auguststraße, im Frühjahr 1987 hieß es treffend zu dem Kammerspiel: “Ein Film über zwei und einen”. Er wurde außerdem im N.A.P.F. (Neuer Arbeiterklub Pfarrstraße), mit Musik von einer Punkband, gezeigt sowie beim “3. Festival des Unabhängigen Films” 1987 in Dresden.
… und Don Chrischan liest Neues aus dem ArbeitsAmt äh Agentur
Chrischan „Don“ Donowski. Literat, Kurzgeschichtenautor, Zwischenweltenbummler. Seine Kurzgeschichten erscheinen seit 2008 in diversen Underground-Magazinen und Fanzines. Er ist Initiator und Mitherausgeber des Berliner Subkultur-Zines „Der Gossendelphin“ und Gast auf diversen Lesebühnen.
In seinen Kurzgeschichten trifft sich die Unterschicht der Kunstschaffenden, subkultureller Weltraumschrott, herausgerissen aus der Umlaufbahn, die Kreuzberger Trinkerszene und Gott im Drogenmoloch der Gosse.
2012 erscheinen in Zusammenarbeit mit Fußball-Fanzine-Urgestein Mika Reckinnen die Kurzgeschichten Sammlung „Mit Blumen und Granaten“ (Kopfnussverlag), sowie die Spoken Word-CD „Die Reste aufs Zahnfleisch (Elfenart Records / John Steam Records).

