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WASSER UNTERM HAMMER

WENN DIE HAUPT - ZUR NEBENSACHE WIRD

Ein Film von Leslie Franke und Hermann Lorenz

Volksentscheid am 13.Februar

Volksentscheid am 13.Februar

Sonnabend, 22. Januar 2011 um 20.00 Uhr

Anlässlich des Berliner Volksentscheides am 13. Februar zur (vollständigen) Offenlegung der Geheimverträge der Berliner Wasserversorgung und der Desinformation durch Teilveröffentlichungen und Rekommunalisierungsspekulationen zeigen — film * club — & Berliner Wassertisch:

den Film von Leslie Franke und Hermann Lorenz der das Thema Privatisierung öffentlicher Wasserversorgung beleuchtet und die Konsequenzen für die Bürger -aus praktischen Erfahrungen mit Privatisierungen der Wasserversorgung- aufzeigt, wenn der Hauptzweck nicht mehr die Versorgung mit Wasser, sondern die Erzielung von Gewinn wird.

Wir brauchen nur einen Hahn aufzudrehen, und schon strömt uns unser wichtigstes Lebensmittel entgegen: Kühl, rein und – unaufhörlich! Nicht ganz so in der englischen Metropole London. Dort kann man morgens schon im dritten Stock nicht immer mit Kaffeewasser rechnen. Die Wasserversorgung in England ist seit 1989 privatisiert. Marode, druckanfällige Rohre zu reparieren ist extrem teuer. Oft sind Londons Straßen gesperrt, weil Rohre geplatzt sind. Schon jetzt versickern bis zu 60% des Trinkwassers im Untergrund. Kostengünstiger Lösungsansatz deshalb: Das Versorgungsunternehmen „Thames Water“ senkt den Druck einfach ab. Mit der Folge, dass das kostbare Nass schon seit Jahren nicht immer und überall in die oberen Stockwerke steigt.

In Deutschland ist Wasser bisher noch fast überall ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Doch seit deutsche Gemeinden in Schulden versinken und die EU auf Liberalisierung drängt, schreitet die Privatisierung der Quelle allen Lebens auch hierzulande voran. In vielen deutschen Städten steht ein scheinbar profitabler Verkauf der eigenen meist tipptopp gewarteten Wasserwerke zur Debatte.

Im Anschluß an den Film (Dauer 58 Min) erhoffen wir uns eine anregende und spannende Diskussion. Claus Kittsteiner vom Berliner Wassertisch wird über den aktuellen Stand und den juristischen Aspekten zur Notwendigkeit des Volksentscheids informieren.

http://www.berliner-wassertisch.net

http://www.wasseruntermhammer.de




DoppelKopf Turnier

Sonnabend, 15. Januar 2011 um 19.00 Uhr

Lust auf DoKo?




SLOW LIVING

ENTSCHLEUNIGUNG, ACHTSAMKEIT UND UNSER UMGANG MIT DER ZEIT

Vortrag von Dr. Marco Bischof

Freitag, 14. Januar 2011 um 19.00 Uhr

Schnelles Denken und Handeln scheint zum modernen Leben zu gehören, Dinge wie Multitasking und ständige Erreichbarkeit über Handy und E-Mail sind zum alltäglichen Standard geworden. Doch allmählich beginnen wir uns nun auch des Preises bewusst zu werden, den wir für das „schnelle Leben“ bezahlen. Bewegungen wie „Slow Food“ und „Achtsamkeit“ setzen sich für Entschleunigung, größere Achtsamkeit auf unsere Umgebung, mehr Lebensgenuss und Rückkehr zu den einfachen Dingen des Lebens ein. Sie machen uns darauf aufmerksam, dass wir selbst es sind, die über Beschleunigung oder Entschleunigung unseres Lebens bestimmen, die Zeit meistern können. Wenn wir uns aber selbst verlangsamen können, was ist dann die Zeit? Wir kennen sie ja fast nur noch in negativer Form, als Zeitdruck und Zeitmangel. Vielleicht ist es wirklich die Aufgabe unserer Zeit, ihre wahre Natur zu entdecken und eine „Zeitkultur“ zu entwickeln?

Dr. Marco Bischof, Wissenschaftsautor und Lehrbeautragter an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder).




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