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Zikaden Mitteleuropas

Die kleinen Juwelen vor der Haustür

Laufende Ausstellung

foto: Ekkehard Wachmann

foto: Ekkehard Wachmann

„Zikaden? - Was soll das sein? - Nie davon gehört! - Sind das Grillen?“  So oder so ähnlich sind die Reaktionen, wenn man erzählt, man arbeite mit diesen Tieren.

Mit einer durchschnittlichen Größe von nur 1 - 10 mm (in Europa) sind diese Insekten nicht gerade Riesen und fallen daher kaum auf. Dabei können sie mit ihrem teilweise bizarren Farbenspiel mit den farbenprächtigsten Schmetterlingen mithalten - kleine Juwelen eben. Und das direkt vor der eigenen Haustür! Als Pflanzensaftsauger besiedeln Zikaden von Bäumen über Gräser und krautigen Pflanzen fast alles, was vor unserer Nase wächst.
Von den weltweit ca. 45.000 beschriebenen Arten kommen etwa 800 in Mitteleuropa vor. Sie fallen dem Betrachter vor allem durch ihre dachförmig zusammengelegten Flügel auf.
Den meisten von uns dürften die in Südeuropa (und den Tropen) vorkommenden großen, lauten Singzikaden bekannt sein. Solche sind es auch,die schon im alten Griechenland Symbole für Gesang, Musik und Dichtkunst, sowie Unsterblichkeit und ein langes Leben waren - Homer erwähnte den Gesang der Zikaden schon in seiner Ilias. Auch in China symbolisiert die Zikade Wiedergeburt oder Unsterblichkeit; von den Mayas ist der Zungenzikadenkult bekannt.

Diese Ausstellung soll einen kleinen Überblick über die Formen- und Farbvielfalt jener „Edelsteine” geben, von denen wir im Verborgenen umgeben sind - man muss nur mal genauer hinschauen. Viel Spaß beim Entdecken!

Ekkehard Wachmann (Berlin) und
Gernot Kunz (Graz) sind Biologen und begeisterte Fotografen von „Kleinigkeiten”. Sie haben zahlreiche Bildbände, Kalender und Bücher mit ihren Fotografien bereichert.




“Konzert zu zweit”

Daniela Wittenberg, Anja Weule

Daniela Wittenberg, Anja Weule

Freitag, 26. November 2010 um 20.00 Uhr

- von Klassik bis Tango -

Daniela Wittenberg - Klarinette

Anja Weule – Akkordeon

Special Guest: Olaf Delan – Klarinette




Jetzt ham wa den Salat!

Freitag, 12. November 2010 um 20.00 Uhr

Wolfgang Reuter

Wolfgang Reuter

20 Jahre danach: Jetzt ham wa den Salat!

nennt Wolfgang Reuter seine „Lesung am Klavier“. In satirischen Gedichten und Liedern zieht er seine eigene Bilanz zu zwanzig Jahren Einheiz-Deutschland. Viele der Texte stammen aus seinem Büchlein „High-matt-Land“, beispielsweise über

• „Zehn kleine Arbeitslose“

• „Die Schlips-Etage“ oder

• die Macken des neudeutschen Herrn Michel, Nachfahre des einstigen „deutschen Michels“.

Zu erwarten ist eine Plauderei mit Tiefgang und Vergnügen, die anspruchsvoll unterhält.




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