„Jetzt ist keine Weite von Schwingen“
Freitag, 28. Mai 2010 um 20.00 Uhr
Lesung und Konzert
Die heutige literarisch-musikalische Veranstaltung vereint eigene Lyrik der Lyrikerin Mascha Malente mit dem Vortrag von jiddischen und hebräischen Liedern, gesungen von der Sängerin Michaele Schön (Mezzosopran).
Begleitet wird Michaele Schön von dem russischen Gitarristen Konstantin Popov, der auch einige Solostücke von Bach spielt. Interessant ist, dass Popov diese Stücke mit einer eigens entwickelten Zehnfingertechnik spielt. Das erlaubt ihm, diese Stücke in den jeweiligen Originaltonarten zu spielen, ohne sie für die Wiedergabe auf Gitarre in andere Tonarten transformieren zu müssen. Diese Spieltechnik ist einzigartig.
Die Sängerin Michaele Schön beschäftigt sich schon längere Zeit mit dem Vortrag von jiddischem Liedgut.
Die etwas herben und tiefgründigen Texte von Mascha Malente ergänzen sehr gut den musikalischen Vortrag.

