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Die Taktstürmer

Die Taktstürmer / foto: süsssauerfilm

Die Taktstürmer / foto: süsssauerfilm

Konzert & Film

Freitag, den 8. Februar 2013 um 20.00 Uhr

Film - Die Taktstürmer sind drei Berliner Musiker, die, von ihrem Traum getrieben, den schwierigen Weg ins professionelle Popgeschäft wagen. Ihre unterschiedlichen Lebensphasen offenbaren persönliche, komisch-tragische Einblicke in den Alltag „normaler“ Musiker in Deutschland, abseits von Glamour und Groupies. Schon bald trifft der bedingungslose Wille jedes einzelnen Künstlers auf die harte Lebensrealität unserer Gesellschaft, in der man alles werden kann - sofern man es schafft.

„Die große Stärke des Films ist es, eine unverstellte Nähe herzustellen zu seinen Helden, deren Scheitern so tragisch wie alltäglich ist.“ Zitty

„eine Antithese zu den bekannten Casting-Formaten im Fernsehen“ Der Spiegel

Konzert - Die Helden des Films und ihre wunderbare Musik live erleben vor der Filmpräsentation.

Cellolitis, das sind Nikolaus Herdiekerhoff & Umbra, eine über hundert Jahre alte Cello-Dame aus Breslau, an die der vierundreißigjährige Niko seine Liebe verloren hat.

Nico Sommer ist ein junger Regisseur und Filmemacher aus Berlin. Sein aktueller Spielfilm Silvi läuft auf der diesjährigen Berlinale im Bereich Perspektive deutsches Kino.

Robert Voß, ein Singer/Songwriter aus Berlin, für den gilt: Eine Stimme, eine Gitarre, einzigartig seine Musik.

www.cellolitis.de

www.suesssauerfilm.de

www.robert-voss.com

Eintritt: AK 6.- / VVK 5.- €




DER JOB

Stummfilm, 1986/87, DDR, Super8 auf DVD, 30 min

Der Job / foto: Dirk Werner

Der Job / foto: Dirk Werner

Freitag, 24.8. 2012 um 20.00 Uhr

Der Film wurde von jungen Leuten, die allesamt, bis auf eine Ausnahme, nicht beim offiziellen DDR-Film oder -Fernsehen beschäftigt waren, in Berlin-Lichtenberg und im Prenzlauer Berg gedreht.

Thema des originellen Films, der ganz ohne Ton auskommt, ist die Arbeit.

Beleuchtet werden die Frage nach zerstörerischen Formen von Arbeit, und die Frage, welche Rollen Stars und Außenseiter, beide gleichermaßen außerhalb der Gesellschaft, im Prozess der Entfremdung spielen.

Im Untertitel für die Aufführung beim Kunstdienst der Evangelischen Kirche, Auguststraße, im Frühjahr 1987 hieß es treffend zu dem Kammerspiel: “Ein Film über zwei und einen”. Er wurde außerdem im N.A.P.F. (Neuer Arbeiterklub Pfarrstraße), mit Musik von einer Punkband, gezeigt sowie beim “3. Festival des Unabhängigen Films” 1987 in Dresden.

… und Don Chrischan liest Neues aus dem ArbeitsAmt äh Agentur

Don Chrischan

Don Chrischan

Chrischan „Don“ Donowski. Literat, Kurzgeschichtenautor, Zwischenweltenbummler. Seine Kurzgeschichten erscheinen seit 2008 in diversen Underground-Magazinen und Fanzines. Er ist Initiator und Mitherausgeber des Berliner Subkultur-Zines „Der Gossendelphin“ und Gast auf diversen Lesebühnen.

In seinen Kurzgeschichten trifft sich die Unterschicht der Kunstschaffenden, subkultureller Weltraumschrott, herausgerissen aus der Umlaufbahn, die Kreuzberger Trinkerszene und Gott im Drogenmoloch der Gosse.

2012 erscheinen in Zusammenarbeit mit Fußball-Fanzine-Urgestein Mika Reckinnen die Kurzgeschichten Sammlung „Mit Blumen und Granaten“ (Kopfnussverlag), sowie die Spoken Word-CD „Die Reste aufs Zahnfleisch (Elfenart Records / John Steam Records).

www.donchrischan.de




CATASTROIKA

Freitag, 6. Juli um 20.00 Uhr

Filmvorführung mit Diskussion

Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Catastroika ist ein griechischer Dokumentarfilm von 2012, der die Privatisierung von Staatseigentum kritisch untersucht. Die Filmemacher sind Aris Chatzistefanou und Katerina Kitidi. Die Filmemacher hatten zuvor mit Debtocracy weltweit ein Millionenpublikum erreicht.

Catastroika behandelt Privatisierungen in Kalifornien, England, Ostdeutschland (Treuhand), Frankreich, Italien und Russland. Im Film kommen Slavoj Zizek, Naomi Klein, Ken Loach und Greg Palast zu Wort. Kritisiert wird von ihnen ein Angriff auf die Demokratie auf Europa nach der Finanzkrise.”

aus: wikipedia 2012/06

http://www.catastroika.com/

http://blog.attac.de/?p=1138




HÄNDEL IN ROM

Freitag, 9. September 2011 um 20.00 Uhr

Karsten Drewing spielt Römische Cembalomusik von G.F.Händel (Ovvertura B-Dur: HWV 455 und Ciacona G-Dur & Variationen: HWV 442)

“Klavierspielen habe ich gelernt wie Lesen und Schreiben.”

“Als meine Liebe zur Alten Musik immer größer wurde, mußte ich mir ein kleines Cembalo anschaffen.”

&

Olaf Brühl präsentiert sein Filmprojekt über des jungen Händels Jahre in Italien und erzählt …

“(…) George Friderich Händel (1685-1759) war keine 22 Jahre alt, als er in der Ewigen Stadt eintraf. “Il caro sassone” - “der liebe Sachse”, wie der Jüngling bald genannt wurde, brachte aus Hamburg schon Erfahrung in der Opernarbeit, im Umgang mit den Großen der Gesellschaft und: eine Kiste voller Partituren mit. Dazu sah er glänzend aus, war hochbegabt und arbeitsbesessen. Kein Wunder, dass er mit offenen Armen begrüßt wurde und die Mäzene wetteiferten, die nordische Novität zu präsentieren. (…)”

Weitere Infos:

www.olafbruehl.de/handel.htm

www.karstendrewing.de




FOCUS GENET

grafik: lars jolik
grafik: lars jolik

Acht Sätze aus DDR-Perspektive und eine Zukunftsaussicht

Eine Filmpräsentation von Olaf Brühl

Sonnabend, 30. April 2011 um 20.00 Uhr

FREMDSEIN ALS KONZEPT

“Ich habe mich bis an den Rand der Übelkeit über athletische Schwarze
geärgert, die bereit waren, vor einem  vorwiegend amerikanischen
Publikum ein die Zuschauer befriedigendes Schauspiel aufzuführen, in dem
sie ihr Talent, ihr Geschick, ihre Schönheit überreich präsentierten,
und das alles nur, um sich möglichst harmlos darzustellen. Und dies in
einer Zeit, da ihnen die simple Kühnheit, mit einem Yankee-Bürger in
Tuchfühlung zu treten, verweigert worden wäre.”

Jean GENET / LES NEGRES AU PORT DE LUNE: 1988

Für ein Symposium “Jean Genet und Deutschland” (Freie Universität Berlin) hatte Olaf Brühl (Berlin), den die Lektüre Genets seit seinem 20. Lebensjahr begleitet, anstatt ein Referat zu schreiben, Berliner Freundinnen und Freunde interviewt (u.a. die Regisseurin Johanna Schall und verschiedene Autoren aus Ost & West) und einen ebenso persönlichen wie assoziativen Film präsentiert.

Die Vorführung des Films FOCUS GENET am 30. April ist dem Andenken an die Schauspielerin & Regisseurin Evelyn Fuchs gewidmet, die am 6. März verstarb.

www.youtube.com/watch?v=7H7uF8Lwd6o

www.olafbruehl.de




terra incognita - DIE WISMUT

Donnerstag, 24. März 2011 um 20.00 Uhr (Teil 1)

Donnerstag, 31. März 2011 um 20.00 Uhr (Teil 2)

Foto: Um Welt Film

Foto: Um Welt Film

Ein Dokumentarfilm von Joachim Tschirner und Burghard Drachsel

Deutschland 2003-2007

Nicht nur AKWs sind gefährlich, schon der Abbau des Urans bedeutet enorme Eingriffe in die Umwelt und eine große Gesundheitsgefahr für Arbeiter und Anwohner der Tagebaue. Mit den Hinterlassenschaften der Wismut AG haben wir eines der weltweit größten Beispiele in Thüringen und Sachsen direkt vor unserer Haustür.

Zwei Filmdokumentationen zeichnen ihre Geschichte nach:

In Teil 1 geht es um den Abbau zwischen 1945 und 1989. Zeitzeugen kommen zu Wort.

Für Teil 2 wurden über mehrere Jahre die Sanierungs- und Renaturierungsarbeiten in den schwer gezeichneten Gebieten begleitet, die bis heute noch nicht abgeschlossen sind.

http://www.umweltfilm.de/




BAHN UNTERM HAMMER

UNTERNEHMEN ZUKUNFT ODER CRASHFAHRT AUF DEM PRELLBOCK

Sonnabend, 12. Februar 2011 um 20.00 Uhr

Ein Dokumantarfilm von Herdolor Lorenz und Leslie Franke

Fachliche Beratung: Dr. Winfried Wolf, Produktion: Kernfilm , Länge: 72 Minuten

Wie hängen die beabsichtigte Privatisierung der Bahn mit den Problemen der Berliner S-Bahn zusammen?

Klaus Ihlau, Journalist, Dokumentarist und Co-Autor wird anwesend sein.

http://www.bahn-fuer-alle.de/

http://www.bahn-unterm-hammer.de/




WASSER UNTERM HAMMER

WENN DIE HAUPT - ZUR NEBENSACHE WIRD

Ein Film von Leslie Franke und Hermann Lorenz

Volksentscheid am 13.Februar

Volksentscheid am 13.Februar

Sonnabend, 22. Januar 2011 um 20.00 Uhr

Anlässlich des Berliner Volksentscheides am 13. Februar zur (vollständigen) Offenlegung der Geheimverträge der Berliner Wasserversorgung und der Desinformation durch Teilveröffentlichungen und Rekommunalisierungsspekulationen zeigen — film * club — & Berliner Wassertisch:

den Film von Leslie Franke und Hermann Lorenz der das Thema Privatisierung öffentlicher Wasserversorgung beleuchtet und die Konsequenzen für die Bürger -aus praktischen Erfahrungen mit Privatisierungen der Wasserversorgung- aufzeigt, wenn der Hauptzweck nicht mehr die Versorgung mit Wasser, sondern die Erzielung von Gewinn wird.

Wir brauchen nur einen Hahn aufzudrehen, und schon strömt uns unser wichtigstes Lebensmittel entgegen: Kühl, rein und – unaufhörlich! Nicht ganz so in der englischen Metropole London. Dort kann man morgens schon im dritten Stock nicht immer mit Kaffeewasser rechnen. Die Wasserversorgung in England ist seit 1989 privatisiert. Marode, druckanfällige Rohre zu reparieren ist extrem teuer. Oft sind Londons Straßen gesperrt, weil Rohre geplatzt sind. Schon jetzt versickern bis zu 60% des Trinkwassers im Untergrund. Kostengünstiger Lösungsansatz deshalb: Das Versorgungsunternehmen „Thames Water“ senkt den Druck einfach ab. Mit der Folge, dass das kostbare Nass schon seit Jahren nicht immer und überall in die oberen Stockwerke steigt.

In Deutschland ist Wasser bisher noch fast überall ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Doch seit deutsche Gemeinden in Schulden versinken und die EU auf Liberalisierung drängt, schreitet die Privatisierung der Quelle allen Lebens auch hierzulande voran. In vielen deutschen Städten steht ein scheinbar profitabler Verkauf der eigenen meist tipptopp gewarteten Wasserwerke zur Debatte.

Im Anschluß an den Film (Dauer 58 Min) erhoffen wir uns eine anregende und spannende Diskussion. Claus Kittsteiner vom Berliner Wassertisch wird über den aktuellen Stand und den juristischen Aspekten zur Notwendigkeit des Volksentscheids informieren.

http://www.berliner-wassertisch.net

http://www.wasseruntermhammer.de




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