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“Sie kommen! Literaturadvent in Alt-Treptow” (3)

Mittwoch, 12. Dezember 2012 um 20.00 Uhr

Lesung

Benachbarte Sprachorte

Ralf B. Korte und Clemens Schittko lesen Prosa und Lyrik.

Ralf B. Korte ist Verfasser komplexer Prosa und Essays, Mitherausgeber der Literaturzeitschrift “perspektive” und seit 2003 Mitveranstalter von “Text Total”, einem kritischen Literatursalon zu aktuellen Entwicklungen in der Lyrik.

Clemens Schittko ist Lyriker, veröffentlicht in Literaturzeitschriften und Anthologien. Clemens Schittko erhielt 2010 den lauter niemand-Preis für politische Lyrik. Letzte Buchveröffentlichung: “Und ginge es demokratisch zu” (SuKuLTuR, Berlin 2011).

Dies ist eine neue Lyrik.

Dies ist Lyrik nicht nur zum Schieben und Schmieren.

Dies ist Lyrik nicht nur zum Hinlegen.

Dies ist Lyrik zum Umdrehen, Einschlafen und Sterben.

Eintritt frei

- eine Veranstaltungsreihe der KungerKiezInitiative e.V. - gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Köpenick




“Sie kommen! Literaturadvent in Alt-Treptow” (2)

Sonnabend, 8. Dezember 2012 um 20.00 Uhr

Lesung

Gebt mir ein Gegengift - der Lochfraß ungeahnter Flugobjekte.

Robert Mießner und Kai Pohl lesen Texte über All, Alles und Musik.

Robert Mießner arbeitet als Autor und Journalist. Er veröffentlicht in Tageszeitungen, Zeitschriften und Sammlungen, Schwerpunkte: Musik und Literatur. Zuletzt erschien ein Beitrag von ihm in “Leck mich am Leben - Punk im Osten”, Verlag Neues Leben, Berlin. Seit Sommer 2011 ist Robert Mießner Redaktionsmitglied der Zeitschrift “Gegner”.

Kai Pohl ist Lyriker, Mitbegründer und Redakteur der Zeitschrift “floppy myriapoda. Subkommando für die freie Assoziation”, Mitinitiator der “Epidemie der Künste”, einer losen Vereinigung von Autoren und Künstlern, sowie Herausgeber der Lyrik-Reihe Schock-Edition im Verlag Distillery, Berlin.

www.pappelschnee.de .

Eintritt frei.

- eine Veranstaltungsreihe der KungerKiezInitiative e.V. - gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Köpenick




“Sie kommen! Literaturadvent in Alt-Treptow” (1)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Lesung 1, um 20.00 Uhr:

Medusentrocknung 2.

Dorit Trebeljahr erzählt in kurzen Textskizzen von Echowellen, Beschützerschuhen, Attitüdensprüngen und Permafrostgebaren. Außerdem stellt sie die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Prolog – Heft für Zeichnung und Text“ vor, unterstützt von Helko Reschitzki.

Dorit Trebeljahr ist freischaffende Künstlerin und Autorin, sie veröffentlichte in „Prolog – Heft für Zeichnung und Text“, deren Reaktionsmitglied sie ist. Wie auch in ihrer künstlerischen Arbeit ist es das persönliche Erleben, das in ihren Texten zum Material wird.

Helko Reschitzki ist Autor, Künstler und Geräuschemusiker. Er veröffentlicht in Literaturzeitschriften und Anthologien, produziert Musik-CDs, zeigt Ausstellungen im Atelier Kunsthonig.

Lesung 2, um 21.00 Uhr:

Die Suppe auslöffeln.

Katrin Heinau liest Prosa über Theater.

Katrin Heinau schreibt Prosa, Lyrik, früher auch Dramatik. Als ehemalige Schauspielerin wirft sie einen durchdringenden Blick auf die Bühnenbretter. Mit dem Kunger.Kiez.Theater erarbeitete sie das Ensemble-Improvisationsstück „Herzkloppe“. Demnächst hat ihr Stück “Wunderbar kann ich singen! Ein Clownspiel über Arbeit und Markt” in der Version des Kunger.Kiez.Theaters im JuKuZ Premiere.

www.katrinheinau.de

Eintritt frei

- eine Veranstaltungsreihe der KungerKiezInitiative e.V.

- gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Mittelpunktbibliothek Köpenick




Weltenrausch

werner lutz kunze

werner lutz kunze

Donnerstag, 18. Oktober 2012 um 20.00 Uhr

Berliner Polizist liest Lyrik.

Mathias von Bresinski untermalt den Abend an der Gitarre.

Ein nachdenklich machender, anregender, düsterer und zuweilen arroganter Raubzug an den Seelen und Gefühlen dieser Heimat gewordenen Stadt.

Werner Lutz Kunze, 1979 in Meißen geboren. 1996 - 1999 Ausbildung beim Bundesgrenzschutz (jetzt Bundespolizei). Nach bestandener Ausbildung folgte der dienstlich notwendige Umzug nach Berlin.

Dort erste literarische Schritte im Bereich Kurzgeschichten. Durch die Texte von Nepomuk Ullmann vollzog sich der Wechsel zur Lyrik. Seitdem regelmäßige Auftritte auf diversen Lesebühnen. Veröffentlichung in Buchform steht kurz bevor.

werner-lutz-kunze.de




“Ein Bericht für eine Akademie”

Kafka-Abend mit Michael Scholze am

Freitag, 7.9.2012 um 20.00 Uhr

Inhalt: “Ein Bericht für eine Akademie” oder wie der Affe Rotpeter Mensch wurde. Ein Theater-Solo nach der gleichnamigen Erzählung von Franz Kafka.

Regie: Hilmar Baumann (ehemals Maxim Gorki Theater Berlin)

Rolle des Rotpeter: Michael R. Scholze

Zeitdauer: 45 Minuten — Anschließend Diskussion mit dem Darsteller.

Woche der Sprache und des Lesens in Berlin

www.sprachwoche-berlin.de




Sterntagebücher

Elfte Reise von Stanislav Lem - Szene Lesung am

Sonntag, 2.9.2012 um 20.00 Uhr

Gelesen von SchauspielerInnen des KungerKiezTheaters unter der Leitung von Leo Skverer.

Musik: Michael Schmitz

Inhalt: Ijon Tichy, Weltraumchaot und Held, begibt sich auf eine ungewisse Mission zum Planeten der Roboter. Leo Skverer inszeniert die skurrile Weltraumgeschichte, die zeigt wie schwer es ist als Mensch eine Maschine zu sein, wenn nichts so ist, wie es scheint.

Woche der Sprache und des Lesens in Berlin

www.sprachwoche-berlin.de

www.kungerkiez.de




“Platz’ die Einheit!”

Lesung mit Dirk Werner

Der Job / foto: Dirk Werner

Der Job / foto: Dirk Werner

Freitag, 24.8.2012 um 20.00 Uhr

In Dirk Werners Text “Platz’ die Einheit!” erfährt man, was man alles bedenken muss, falls man einmal vorhat, in der DDR einen Film zu drehen.

Woher bekommt man eine Kamera und wie die Finanzierung?  Wie und mit wem beginnt man - wann endlich und wo kann der unabhängige Film gezeigt werden?  Sind der Zoff mit den Behörden und eine Bespitzelung bei einer so inoffiziellen Filmarbeit nicht eigentlich vorprogrammiert?

- Alltags- und Entstehungsgeschichte des 8-mm-Films “Der Job” verweben sich zu einem teils skurrilen, teils nachdenklichen Text.

Im Rahmen der Lesung zeigen wir den Film: “DER JOB”




Stadt, Land, Garten

schaf / foto: a.g.

schaf / foto: a.g.

Ausstellungseröffnung und Lesung

Sonntag, 13. Mai 2010 um 20.00 Uhr

Schon Claire Waldoff besang es: „Wat braucht der Berliner um glücklich zu sein - `ne Laube, `nen Zaun und `nen Beet.“ In Berlins Schrebergärten lassen die geplagten Großstadtpflanzen ihre Seele baumeln. Diese grünen Oasen sowie Brachen in den Straßenschluchten laden Flora und Fauna zum Verweilen ein. Hier findet die Artenvielfalt - aller piefigen Unkenrufe zum Trotz - prächtige Entfaltungsmöglichkeiten. Die großstädtische Sehnsucht nach dem Land verzerrt das reale Bild der heutigen Landwirtschaft.

Oft geprägt von Monokulturen bietet diese kaum ökologischen Nischen. Die Arten sind daher auf Eroberungszug in die Stadt. Doch eine mögliche Übermacht täuscht, denn auch hier sind die grünen Rückzugsorte durch zunehmende Versiegelung in Gefahr.

Stadt, Land, Garten? Häufig verwischen die Bilder – urbanes wirkt ländlich, ländliches strukturiert und Gärten verschwinden unter Beton. Formen aus der Natur finden sich in der Architektur wieder und die Natur – sie wird irgendwann alles überwuchern.

Fotografien von Andrea Gerbode aus der Stadt, vom Land und aus Gärten

„Wo die Seele aufblüht , Warum ein Garten glücklich macht.“ - Doris Bewernitz liest aus ihrem Buch.

doris.bewernitz.net




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