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Holger Franke

Holger Franke

OHRWÄRTS, THEATER ROTE GRÜTZE und PROVINZ präsentieren:

« auf WiederLesen » No. 5

Freitag, 27. Mai 2016 um 20.00 Uhr

Holger Franke, Autor und Schauspieler, liest …

Wieder gefundene, und neu zu entdeckende Texte aus dem 20. Jahrhundert von deutsch-sprachigen Autoren. Literarisch und politisch aufregend, wichtig und schön.

Ein Vorlese-Abend mit Getränken und Gesprächen.

An diesem Abend:

Oskar Maria Graf: Wir sind Gefangene

> https://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Maria_Graf

* Eintritt frei - Spende willkommen *




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Holger Franke

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OHRWÄRTS, THEATER ROTE GRÜTZE und PROVINZ präsentieren:

« auf WiederLesen » No. 4

Freitag, 29. April 2016 um 20.00 Uhr

Holger Franke, Autor und Schauspieler, liest …

Wieder gefundene, und neu zu entdeckende Texte aus dem 20. Jahrhundert von deutsch-sprachigen Autoren. Literarisch und politisch aufregend, wichtig und schön .

Ein Vorlese-Abend mit Getränken und Gesprächen.

An diesem Abend:

Alexander Granach: Da geht ein Mensch.

Alexander Granach, geboren 1890 in einem galizischen Dorf (heute Ukraine), gestorben 1945 in New York. Neuntes Kind in einer jüdischen Bäckerfamilie. Mit 15 bricht seine Leidenschaft für das Theater aus und er macht sich auf den Weg nach Berlin….

Lion Feuchtwanger: “Granachs Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile erfüllt von jener ungeheuren Lebendigkeit, welche von dem Menschen und Schauspieler Granach ausging. Es ist heiter, traurig, ergreifend, das Zwerchfell erschütternd, belehrend, bereichernd, beglückend. Es ist im besten Sinne das Buch eines großen Schauspielers, eines Mannes, der Menschliches in sich aufnehmen und wiedergeben kann.”

* Eintritt frei - Spende willkommen *




Das Ende der Megamaschine

bild: verlag

bild: verlag

Einladung zur Lesung und zum Gespräch

Freitag, 15. April 2016 um 20.00 Uhr

Buchvorstellung mit Fabian Scheidler

Moderation: Katrin Heinau, unter Mitwirkung von Holger Franke

aus dem Buch:

„Fast alle Menschen, mit denen ich in den letzten zehn Jahren gesprochen habe – ob konservativ, linke, öko-bewegte, junge oder alte -, glauben nicht mehr an die Zukunft des Systems, wenn sie ehrlich sind und die professionellen Masken ablegen.

Doch zugleich herrscht eine beklemmende Ratlosigkeit. Das Räderwerk scheint, obwohl offensichtlich sinnlos und zerstörerisch, nicht zu stoppen. Nach dem Fiasko von jahrzehntelangen Klimaverhandlungen, die mehr CO² verbraucht als eingespart haben, ergebnislosen Welthungerkonferenzen und bestenfalls kosmetischen Reparaturen an einem gemeingefährlichen Weltfinanzsystem erwartet heute kaum noch jemand ernsthaft, dass von Regierungen eine globale Trendwende zu erwarten ist.

Obwohl das Wissen über die verhängnisvollen Folgen eines Weiter-so mit jedem Tag wächst, halten die Kapitäne der Großen Maschine unbeirrt Kurs in Richtung todsicherer Havarie. Das umso seltsamer, als es nicht, wie oft behauptet wird, an Alternativen fehlt.“ …

Scheidler schildert die Alternativen:

Die Landwirtschaft könnte binnen Jahren auf ökologischen Landbau umgestellt werden. 40 % der Treibhausgase wäre weg.

Gemeinwohlorientierte Geldsysteme könnten leicht die Finanzcasinos ersetzen. Wenn man will.

Dezentrale Energiesysteme, öffentliche Verkehrssysteme, kreative Bildungssysteme und die konsequente Gemeinwohl-Orientierung sind sofort machbar. Und Scheidler fragt: „Warum ist eine Zivilisation, die sich weltweit als Trägerin der Vernunft und des Fortschrittes inszeniert, unfähig, einen offensichtlichen selbstmörderischen Pfad zu verlassen und die Richtung zu ändern?“

Der Autor erzählt die Vorgeschichte und Genese des modernen Weltsystems, das Mensch und Natur einer radikalen Ausbeutung unterwirft. Dabei demontiert er Fortschrittsmythen der westlichen Zivilisation und zeigt, wie die Logik der endlosen Geldvermehrung von Anfang an menschliche Gesellschaften und Ökosysteme verwüstet hat. Die wachsende Instabilität und der absehbare Zerfall der globalen Megamaschine öffnen heute jedoch Möglichkeiten für tiefgreifende Veränderungen, zu denen jeder von uns etwas beitragen kann.

Fabian Scheidler arbeitet als freischaffender Autor für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper.

2009 gründete er mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV das regelmäßig Sendungen zu Fragen globaler Gerechtigkeit produziert. Zahlreiche Vorträge zu Globalisierungsthemen. Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus (2009).Programmkoordinator für das Attac-Bankentribunal in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2010). Als Dramaturg und Theaterautor arbeitete er viele Jahre für das Berliner Grips Theater.

*freier Eintritt*

Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds in Kooperation mit der Fahrbibliothek Treptow-Köpenick - Eine Veranstaltung der KungerKiezInitiative e.V. und des Café Provinz

http://www.megamaschine/

http://www.kontext-tv.de/node/463

http://www.nachdenkseiten.de/?p=26641

Fabian Scheidler, Daniela Dahn im Roten Salon der Volksbühne: Das Ende der Megamaschine
https://www.youtube.com/watch?v=rrR_VaVIdCo




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